Der schamanische Löwenpfad für das 21.Jahrhundert
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Über den Löwenpfad

Glossar

Aus den Schriften von Musaios :
Der Löwenpfad für das 21. Jahrhundert

Inhalt
(1) Das Rätsel des Todes oder hat das Leben eine Bedeutung?
(2) Die Erforschung des Bewußtseins
(3) Der evolutionäre Weg vorwärts oder der Löwenpfad
(4) Verbindung mit dem Löwenpfadzyklus der Erde
(5) Wie sich der Löwenpfad ins 21.Jahrhundert fortsetzt
(6) Wohin uns der Löwenpfad führt
(7) Welttypen und das Verhältnis von Raubtum und Symbiose in ihnen
(8) Der universale Löwenpfad und wie unser Kosmos seinen Abschluß findet


(1) Das Rätsel des Todes oder hat das Leben eine Bedeutung ?
Wenn du hier ankommst, wird dir ein Körper mitgegeben. Aber ebenso wird dir der Körper genommen, wenn du von hier fortgehst. Nun ist dies nicht etwas, das in unserer Kultur besonders betont wird. Uns wird effektiv gesagt - es wird nicht explizit gesagt, aber es wird in all den Lehren unserer Schulen implizit mitgegeben - dass du aus Molekülen bestehst und dass dein Gehirn dein Bewußtsein ist. Du bist wie eine Seifenblase - im Tod zerplatzt du und das ist dein Ende, du könntest ebenso gut nur Pepsi-Cola drinken, während du hier bist. Was für ein Weg, den wir zu gehen haben. Wir sind tatsächlich die erste grosse Gesellschaft, die nicht daran glaubt, dass ein vitaler Teil von uns den Tod des physischen Körpers überlebt.

Nehmen wir nun an, dass das Gehirn wie ein Fernsehempfänger funktioniert. Wir erhalten durch ihn Zugang zu Dingen. Nun ja, wenn dem Empfänger etwas zustößt, dann werden die Bilder verschwommen. Aber das Programm wird nicht beeinträchtigt. Jedermann, der ein gutes Gerät hat, kann das Programm immer noch empfangen. Es ist so, als ob man einen neuen Fernsehempfänger bekommen hat. Daher ist das wahre Ich in uns (der Operator, der die Neuronen verwendet, um durchzukommen) wie ein Fernsehprogramm und der Körper entspricht dem Fernsehempfänger, der das Programm erhält. Auf diese Weise läßt sich leicht erklären, warum sich der Zustand von sehr intelligenten Menschen verschlechtert, sobald sie einen leichten Gehirnschaden erleiden. Die Person vegetiert dahin, weil ihre Botschaften nicht mehr durchkommen - sie hat einen schlechten Empfänger.

Wir sind nicht unsere physischen Körper. Es erscheint so, als ob ein Hypnotiseur einer Person die Fernbedienungskontrolle eines Roboters übergeben hat und sagt, dass diese Person der Roboter ist. Wenn diese Person den Roboter bewegt und ihn gehen lassen kann, wie es ihr Wille ist, dann könnte die Person am Ende glauben, sie sei der Roboter. Nun gut, wenn du glaubst, dass du dein Körper bist, dann befindest du dich in derselben Situation. Wir benutzen unseren Körper und er ist ein wunderbares Instrument, aber er ist nicht alles und nicht das Ende.


(2) Die Erforschung des Bewußtseins

Ein Baum, ein Tisch, eine Wolke, ein Stein - alle werden durch die Wissenschaften des 20.Jahrhunderts in ähnlicher Weise als zusammengesetzt erkannt: wirbelnde Partikel-Wellen, die den Gesetzen der Quantenmechanik gehorchen. Das heißt, alle Objekte, die wir beobachten können, sind dreidimensionale Bilder, die über elektromagnetische und nukleare Prozesse aus stehenden und sich bewegenden Wellen hervorkommen. All diese Objekte unserer Welt sind 3-D-Bilder, die elektromagnetisch geformt werden - Superhologramm-Bilder, wenn man es so sagen will.

Wir leben in einer Projektionswelt von festen, neuro-verbundenen Hologrammen - eine Welt der Simulacra. Daher ist das, was uns als ein Tisch oder eine Vase erscheint - so wird es uns gegenwärtig gesagt - 'tatsächlich' eine Konfiguration von winzigen, tanzenden Partikel-Wellen. All diese Komponenten sind konstant in komplizierte Muster von Bewegungen verwickelt, die in ihrer Schnelligkeit mit der Geschwindigkeit des Lichts wetteifern. Und es wird uns gesagt, dass dies die Realität des Tisches oder der Vase ist - und die Realität eines Blattes oder eines Sonnenuntergangs ist nicht anders.

Es ist so, als wenn wir in einem Kinofilm wunderschöne Gebäude sehen und man uns dann sagt, dass die ultimative Realität von dem was wir sehen die Projektionsgeräte und die projizierten Lichter sind. Es handelt sich nur um eine Serie von gefärbten Flächen auf einem Plastikfilm, die mit einer Geschwindigkeit von 64 Rahmen pro Sekunde auf die Leinwand projiziert werden, mit Hilfe eines Apparates, der so und so aufgebaut ist und das ist alles.

Doch hier möchten wir Einwände machen. Dies ist doch auf keinen Fall schon alles ; denn die gezeigte Szene hat existiert oder existiert irgendwo und der Projektionsapparat ist, wenn er etwas ist, die größere Illusion von beiden - mit Sicherheit ist er nicht die letzte Realität der Szene, zu deren Darstellung er verwendet wird.

Es ist offensichtlich, dass es bei dem, was uns die Wissenschaft erzählt, einfach um die Substanzen der Bilder geht und nicht um die Substanzen von Realitäten, auf die sich diese Bilder beziehen.

Unsere Erwartung, dass uns die Wissenschaft etwas über die Bedeutung der Welt erklären könnte, ist ebenso vergeblich, wie die Hoffnung, dass uns der Projektionstechniker im Kino oder der Fernsehingenieur etwas über die Bedeutung der projizierten Szene erzählen könnte. In seiner Eigenschaft als Techniker ist er an der Projektion des Bildes auf dem Schirm beteiligt, aber die Bedeutung der Szene oder die Realität dahinter ist eine andere Sache.

Daher sind die Fakten der Wissenschaften (sofern es sich nicht um Theorien handelt, die morgen verändert werden) korrekt, aber ihr Anspruch, die letzte Realität oder Bedeutung zu enthüllen ist nicht garantiert. Die Physikwissenschaft hat ihren imaginistischen Modus Operandi enthüllt, aber nicht die ultimative Realität - und viel weniger die Bedeutung des Lebens selbst.

Wenn wir anfangen, uns der Tatsache bewußt zu werden, dass unser Hologrammtyp von Materie nicht das letzte Wort ist, dann können wir den Projektionsmechanismus für solche Superhologramme nicht als ultimative Realität akzeptieren. Zugegeben, wir beziehen uns auf diese Realität in einer hoch intelligenten und sehr komplexen Weise, über die Vorstellung von bewegten Partikeln und stehenden Wellen. Diese Sichtweise ist für unsere Art von Körper geeignet, aber wir fangen gerade damit an zu verstehen,dass solche Mittel die Realität in keinem Fall ausschöpfen können.

Menschen wechseln ihre Autos, doch sind sie nicht gebildet genug, um zu erkennen, dass sie ein viel besseres Köpermodell erwerben können, mit deutlichen Verbesserungen im System der Reproduktion und der inneren Verarbeitung.


(3) Der Weg der Evolution vorwärts oder der Löwenpfad

Wie können wir also den Weg finden uns zu regenerieren? Wie können wir über die relativ begrenzten Fähigkeiten unserer gegenwärtigen molekularen Körper und Bewußtseinszustände hinauswachsen? Musaios entdeckte, dass in den religiösen Lehren des alten Ägyptens Hinweise über einen solchen Prozess bewahrt worden sind. Musaios fand heraus, dass die Prozedur des Einbalsamierens von toten Körpern die Verfälschung einer halb verschütteten Erinnerung an einen Initiationsweg gewesen ist. Diesen Weg der Regeneration zu gehen, war und ist für noch lebende Menschen möglich. Er leitete ab, dass diese Lehren unter der Bezeichnung Pfad des Löwens bekannt gewesen sein müssen oder auch als Löwenpfad. Denn das Lager, auf das eine Mumie in ihrem Grab gelegt wurde, wurde häufig mit einem Löwen assoziiert. Einen weiteren Hinweis erhält man durch ein bemaltes Steinfragment und Kreide-Bas-Relief in Dashur, auf dem der König  s-Nofrw   aus der 4.Dynastie abgebildet ist. Sein Name bedeutet 'Der, der wunderschöne Dinge hervorruft'. Es wird gezeigt, wie der König von einer Göttin in Gestalt einer Löwin den Atem des unsterblichen Lebens erhält.

Der regnerative Prozess zeigt starke Affinitäten mit der (biologischen) Metamorphose, die eine begrenzte, kriechende Raupe (die larvale Form) in das geflügelte Imago transformiert - der Schmetterling, der aus der pupalen Phase hervorkommt und sich in die Weiten des Himmels erhebt. Aus diesem Grund wurde das höhere menschlichen Wesen -  das den Tod überlebt, ebenso wie der Schmetterling die Auflösung der Raupe überlebt  - in den Kulturen weltweit als ein Schmetterling symbolisiert. Die uralten ägyptischen Lehren verwendeten dieselbe Metaphor: die bandagierte Mumie erscheint wie eine von Seide umsponnene Larve und auf dem Sarkophag oder dem Sargdeckel sind Flügel abgebildet. Sie bilden ein großartiges Muster, so wie das bei jeder Lepidoptera Pupa oder Chrysalis der Fall ist. Der äußere Kookon ist symbolisiert durch das Mes-khent oder das 'Geburtszelt der Haut', das um die Mumie oder die Grabkammer gebunden wurde. Dieses Wort 'Grabkammer' wurde in der alten ägyptischen Sprache tatsächlich im Sinne von 'Geburtskammer' verstanden.

Ebenso wie Raupen besitzen die Menschen eine regenerative Drüse in Nachbarschaft des Thalamus - eine Gruppe von Zellen, deren eigentliche Funktion bis heute zum größten Teil nicht bekannt ist. Dieses Organ kann in Aktivität versetzt werden, wenn der Hypothalamus in geeigneter Weise und resonant stimuliert wird. Der Schlüssel zu dieser resonanten Stimulation liegt im geeigneten Timing, in den Wellen der Zeit selbst. Dies war den Initiierten des alten Ägypten gut bekannt. In den Sargtexten 467 und 468 lesen wir: Sothis (die grosse Göttin, die den regenerativen Prozess beherrscht) spricht zu mir in ihrer eigenen Zeit' und Ich umarme sie in ihren Stunden.

Musaios hatte die Bedeutung der Zeit als eine resonante Kraft der Kausalität schon lange vorher verstanden und das Konzept des 'Zeitsurfens' entwickelt: zu lernen, wie man auf den Wellen der Zeit reiten kann, bedeutet beschleunigte Evolution. Die Kräfte der Zeit, die als ultimative Ursachen der Ereignisse in unserem Kosmos angesehen werden können, funktionieren so wie ein grosser Computer. Ein Computer besitzt einen Bildschirm, über den wir seine Aktivitäten beobachten können. In analoger Weise besitzt der Nachthimmel den Schlüssel, mit dem wir den Grossen Computer lesen können: die Bewegungen der planetaren und stellaren Körper lassen sich mit der Nadel eines Meßgeräts vergleichen, sie zeigen den Fluß der Kräfte an, die sonst für uns unsichtbar sind.

Und in den letzten beiden Dekaden des 20.Jahrhunderts konnten wir eine spezielle Konfiguration von mehreren wichtigen Himmelserscheinungen beobachten, die Hinweise auf eine einzigartige evolutionäre Gelegenheit für unseren Planeten gegeben haben. Im Jahr 1978 kreuzte der Planet Pluto die Umlaufbahn des Neptun (etwas, was kein anderer Planet tun kann) und blieb bis 1999 innerhalb der Neptunbahn. In dieser Zeit war Neptun weiter von der Erde entfernt als Pluto. Dadurch wurde dessen Kraft für universales Mitgefühl vergrößert. Pluto verkörpert die ungeheure Kraft der regenerativen Transformation. Diese spezielle Kraft wurden in diesen Jahren in Gang gesetzt und in unsere Richtung verstärkt. 1984-1995 erreichte die plutonische Kraft ihren höchsten Werte, denn in dieser Zeitspanne befand sich der Planet in seinem eigenen Tierkreissektor, dem Zeichen des Skorpions - dieser Sektor ist im klassischen Sinne mit Tod und Transfiguration verknüpft.
Sirius-Hieroglyphe
Diese beiden kosmischen Ereignisse befanden sich außerdem im April 1994 in einer seltenen und exakten Synchrony mit dem Periastron von Sirius A und Sirius B. Der hellste Stern des Himmels Sirius A wurden in der alten ägyptischen Religion mit der Grossen Göttin Sothis identifiziert. Ihr dunkler und kompakter Begleitstern (unsichtbar für das blosse Auge) war den Ägyptern als Horus bekannt. Diese Gottheiten herrschen über den Regenerationsprozess und beschützen den Initiierten. An diesem Scheidepunkt in der menschlichen Evolution war die Verstärkung ihrer wechselseitigen Kräfte durch ihre Hieros Gamos (Heilige Hochzeit) von entscheidender Bedeutung. Die Synchronizität dieser drei kosmischen Phänomene ereignet sich nur alle 90 000 Jahre, was die Seltenheit dieser evolutionären Gelegenheit eindrucksvoll unterstreicht.



(4) Verbindung mit dem Löwenpfadzyklus der Erde

Der Löwenpfadzyklus für den ganzen Planeten begann im Oktober 1984. Als die Sonne mit Pluto zusammen im Sternbild Skorpion vereint war, wurden die evolutionären Energien durch die Zeit freigesetzt. Danach schritt der weltweite Zyklus weiter voran. Alle vier Monate wurden nacheinander Energien des Erdzyklus freigsetzt. Diesen Energiefreisetzungen entsprechen die Sitzungen oder Schlüsselzeiten des Löwenpfads. Zwischen diesen Schlüsselzeiten befinden sich Intervalle, in denen die Kraft der Sitzungen in das Leben der Löwenpfadkandidaten effektiv assimiliert werden kann (diejenigen, die etwas über den Zeitplan dieser Sitzungen erfahren wollen, sollten die Seiten 106-125 der 5.Ausgabe von The Lionpath lesen).

Es gibt eine vitale Sache, die es bei diesem regenerativen Prozess zu realisieren gilt. Dieser Prozess ist und war für jeden Menschen auf diesem Planeten verfügbar. Entscheidend dabei ist, dass der Mensch den Prozess wünscht und dass er einen guten Willen und ein gutes Herz hat. Wenn du danach strebst, mehr Liebe zu zeigen und wenn du lernst, diese Liebe zu zeigen, indem du anderen hilfst, mit zunehmender Weisheit, dann werden dir die Löwenpfadenergien helfen, dich in diese Richtung zu entwickeln.

Im allgemeinen nehmen wir den superbewußten Teil unserer Psyche nicht war. Er liegt weit jenseits der Schwelle des Bewußtseins verborgen und wird mißverständlich 'das Unbewußte' genannt. Tatsächlich ist sich dieser Teil von uns stärker bewußt, obwohl das normale Bewußtsein davon nichts wahrnimmt. In diesem riesigen und mehr bewußten Teil von uns, von dem wir normalerweise nichts wissen, liegt unsere metamorphische Kraft. Und durch diese Kraft des superbewußten Geistes erhalten wir die regenerativen Energien, die in unser Leben und unsere Bestimmung einfliessen.

In der Quantenphysik hat man die Existenz von Phononen enthüllt, Quanten oder Bündel von longitudonalen Wellenenergien, die als eine Art von Schall gedacht werden können. Diese Wellen verlaufen nicht nur durch die Luft, sondern auch durch Wasser, durch Felsgestein und sie laufen selbst durch das physikalische Vakuum - eine nichtmolekulare Form der Substanz, eine Art 'Aether', der ultimative Träger von Klang. Diese ultimativen Klänge liegen weit jenseits des menschlichen Hörvermögens. In sukzessiv freigelassenen Kraftwellen haben sie den superbewußten Geist von allen Wesen auf dem Planeten durchdrungen, die einen guten Kern haben. Musaios war intuitiv mit diesen unsichtbaren Rettungskräften des irdischen Löwenpfads verbunden, als er das Gedicht schrieb:

Die zeitlose Melodie, ungehört, heilt,
Die heilende Vision, unsichtbar, führt,
Die wahren Führer, unbekannt, retten

Ihm war auch bewußt, dass es außergewöhnliche und natürliche Frequenzen gibt, die auf das Bewußtsein einwirken. über diese Frequenzen können die potentiellen Samen der höheren Transformation in uns stimuliert und aktiviert werden. Sie rufen sympathische Antworten hervor, die in das Reich des Superbewußtseins eingehen und die Produktion von Neuropeptiden stimulieren. Diese mächtigen Hormone bilden die Brücke zwischen Bewußtsein und Materie. Auf der einen Seite sind sie offen für die Zustände der Psyche, auf der anderen Seite arbeiten sie mit subtilen, bio-elektrischen Signale. Ihr Zusammenspiel regiert alle psycho-physiologischen Prozesse.

Die speziellen Frequenzen der Schlüsselzeiten (Sitzungen) auf dem Löwenpfad der Erde erreichen uns auf Stufen, die über unser Hörvermögen oder unsere bewußten Wahrnehmung hinausgehen.
Aber sie stehen in kraftvoller Resonanz mit bestimmten Frequenzen im hörbaren Bereich. Das Hören dieser Frequenzen verhilft zu einer stärkeren Verbindung mit den metamorphischen Energien auf dem Pfad der Erde.
Sie wurden durch Musaios in speziell entwickelten Sequenzen und Intervallen zusammengestellt. Diese Audio-Kassetten sind verfügbar. The Lords of Shambala und The Pleromic Journey können über House of Horus bezogen werden.

Einzelheiten dazu später. Die hörbaren Frequenzen dieser Kassetten helfen uns, das Alltagsbewußtsein hinter uns zu lassen, das sich so häufig in einem frenetischen Aufruhr befindet. Wir können so unser Bewußtsein verschieben, hin zu einem tieferen, harmonischeren Zustand, in dem die Kräfte des Pfades leichter erreichbar sind.



(5) Wie sich der Löwenpfad in das 21.Jahrhundert fortsetzt

Wir wir zuvor schon erwähnt haben, ist der Löwenpfad ein unentbehrlicher Weg, um uns über unsere relativ begrenzten molekularen Körper und Bewußtseinszustände hinaus zu entwickeln. Die larvale Raupe geht in den Prozess der Metamorphose, durch den sie ihre Imagoform, den Schmetterling, erwirbt. Ebenso transformieren die Schlüsselzeiten des Löwenpfades unser larven-ähnlichen Kräfte in solche, die viel größere und imago-ähnlichen Fähigkeiten besitzen. Musaios bezeichnete diese Imago-Kräfte als pleromische Kräfte. Er verwendete das alte gnostische Wort (Pleroma)für etwas, das sein volles Potential ausgeprägt hat.
4

Mercury
9

Uranus  
2

  Mars   
3

Moon
5
Neptun
Vulcan
7

Saturn
8

Venus
1

Sun
6

Jupiter

Das Magische Quadrat als ein Talisman-Diagramm der Verbindung
zwischen einem schamanischen Initiierten und der pleromischen Welt Q.


.
Die Sitzungen des Löwenpfads der Erde begannen in der Mitte der 80ziger Jahre mit der Manifestation der sieben grundlegenden larvalen Kräften und zwar in der Reihenfolge: Venus, Saturn, Sonne, Mond, Mars, Merkur und Jupiter. In den nachfolgenden Jahren bis 1998 wurden diese Kräfte in den Sitzungen mehr ud mehr in ihre pleromische Formen transformiert und umgewandelt. Die initiale Manifestation dieser Kräfte ereignete sich zwischen Januar und August 1999. Das war der Abschluss der ersten Phase auf dem Löwenpfad der Erde. Dann begann die zweite Phase, die der graduellen Reifung der pleromischen Kräfte im jährlichen Zyklus der Initiation

Diese alten Zyklen, 1998 durch Musaios wieder entdeckt, sind verbunden mit den vier alten keltischen Festen Samhain (Halloween), Imbolc, Beltane und Lughnasadh. Jedoch finden diese vier Sitzungen (Schlüsselzeiten des Zyklus) in jedem Jahr nicht notwendig am genau gleichen Tag statt, da sie von den Phasen des Mondes abhängen. Daher ist das Datum des wahren Samhains nicht der 1.November, sondern die Zeit des 1.Vollmonds im Sternzeichen Skorpion. Die zweite Schlüsselzeit (das wahre Imbolcfest) beginnt nicht am 1.Februar, sondern mit dem 1.Neumond im Sternzeichen Wassermann. Die dritte Schlüsselzeit Beltane ist nicht am 1.Mai, sondern sie beginnt mit dem 1.Vollmond, wenn sich die Sonne im Sternzeichen des Stiers befindet. Die 4.Schlüsselzeit, Lughnasadh, findet nicht am 1.August statt, sondern sie beginnt mit dem Vollmond, wenn die Sonne im Sternzeichen Löwe steht. Der nächste Zyklus beginnt dann mit dem darauf folgenden Samhain.

Das finale Ziel auf dem Löwenpfad ist das Erwachen der siebten pleromischen Schlüsselkraft, Merkur. Sie gewährt den Zugang zum und die Kontrolle des höheren Körpers. Er besteht aus einer nicht-molekularen Substanz. Solch ein Körper übersteigt unsere gegenwärtigen molekularen Körper und ihre begrenzten Fähigkeiten, wie ein Schmetterling, der weit über der Raupe steht. Bevor dies jedoch erreicht werden kann, müssen die anderen sechs pleromischen Kräfte in ihre pleromischen Vorformen voll erwacht sein - Stufen der Kraft, die schon aktiviert werden können, wenn wir noch in unseren molekularen Körpern auf der Erde leben.

Dies hat sich in der zweiten Phase auf dem Löwenpfad ereignet. Es gab vier Zyklen der Initiation, die im November 1998 begonnen haben und am 4.November 2002 zu Ende gekommen sind (diejenigen, die eine genauere Beschreibung der sieben pleromischen Kräfte zu erfahren wünschen, ihre Natur, ihre Funktionen und Fähigkeiten - werden auf das Glossar im Kopf dieser Webseite verwiesen, siehe Pleroma).

Diejenigen, die mehr über die Zyklen der Initiation wissen wollen, sollten das Kapitel 1 von ACCESS lesen: Der Löwenpfad für das 21.Jahrhundert. Es genügt hier zu sagen, dass der 1.Zyklus (1998-1999) die sechs pleromischen Kräfte aktiviert hat, als Kräfte des Wollens und als Wunsch etwas zu erreichen. Im 2.Zyklus (1999-2000) wurden diese Kräfte in bezug auf Mitgefühl und Fühlen aktiviert- was wir als Herz bezeichnen. Im dritte Zyklus (2000-2001) sind dann die Kräfte der Weisheit und des Wissens aktiviert worden. Der 4.Zyklus (2001-2002) hat schließlich all drei vorhergehenden Zyklen zusammengeführt. Sie wurden so harmonisiert, dass sie der wahrhaftige Löwenpfadkandidat ins Gleichgewicht mit den inneren Fähigkeiten von Liebe, Wollen und Weisheit bringen konnte. Es ist für jede Person, die sich entwickelt, von wesentlicher Bedeutung, dass diese Qualitäten so harmonisch wie möglich entwickelt sind, zu viel Wille und/oder Liebe zeigt Tendenzen zu unklugen Aktionen, zu viel Wissen ohne Liebe führt zu sinnloser Neugier und/oder lieblosem Verhalten.

Gegenwärtig sind wir in der dritten und finalen Phase auf dem Pfad: wenn der pleromische Merkur (eine Kraft, die dem höheren, nicht-molekularen Körper gehört) erwacht und seinerseits die anderen sechs pleromischen Kräfte verstärkt. Sie erwachen dann auf einer höheren, nicht-molekularen Stufe des Funktionierens. Dies vervollständigt schließlich die Formation des eigenen höheren, nicht-molekularen Körpers.

Hier eine Liste der finalen Schlüsselzeiten auf dem Löwenpfad:

Samhain (Neumond im Stermbild Skorpion)
4. November 2002: 12:34 pm PST; 20:36 Ortszeit Köln
Die Kraft des pleromischen Merkurs beginnt zu erwachen, zwischen der Sitzung am 4.November (Schlüsselzeit) und der nachfolgenden Sitzung zur Wintersonnenwende.

Wintersonnenwende
21.Dezember 2002: 5:15 pm PST; 01:15 Ortszeit Köln (22.Dez.!)
Der erwachte Merkur ruft den pleromischen Mond auf, so dass er seinen Part in unserem höher-molekularen Körper spielen kann.

Imbolc (Neumond im Stermbild Wassermann)
1.Februar 2003: 2:48 am PST; 10:49 Ortszeit Köln
Der pleromische Merkur hebt die Kraft der pleromischen Venus in uns empor.

Frühlingsanfang (Tag-und Nachtgleiche)
20.März 2003: 5:00 pm PST; 1:00 Ortszeit Köln (21.März
Der pleromische Merkur liftet die pleromische Sonne.

Beltane (Vollmond mit Sonne im Sternbild Stier)
15.Mai 2003: 8:36 pm PDT; 3:37 Ortszeit Köln (16.Mai)
Der pleromische Merkur liftet den pleromischen Jupiter.

Sommersonnenwende
21.Juni 2003 : 12 :11 pm PDT ; 19 :11 Ortszeit Köln
Der pleromische Merkur hebt die Kraft des pleromischen Saturns empor.

Lughnasadh (Vollmond mit der Sonne im Sternbild Löwe)
11. August 2003 9 :48 pm PDT
12. August 2003 4 :49 Ortszeit Köln
Der pleromische Merkur hebt den pleromischen Mars an.

Herbstanfang (Tag-und Nachtgleiche)
23.September 2003 3 :47 am PDT ; 10 :47 Ortszeit Köln
Der eigene, höhere, nichtmolekulare Körper ist nun vollständig ausgeformt.

Während des Intervalls zwischen dem Frühlingsanfang und Samhain (24.Oktober 2003) wird dieser Körper zu vollen Funktion ausreifen. Nach Samhain gibt es keine weiteren formalen Löwenpfadsitzungen zu den Schlüsselzeiten - die Entwicklung vollzieht sich individuell und ist für jede Person einzigartig. Weitergehende Inorfmationen über diese Stufe des Pfades kann man in Kapitel 2 des Anhangs von ACCESS erhalten und auch unter Update auf dieser Webseite (Oktober 2002).

Anmerkung: Die oben genannten Sitzungen werden durchgeführt, indem man zu den Schlüsselzeiten ruhig meditiert und/oder die Kassette The Lords of Shambhala anwendet. Falls dies nicht möglich ist, weil man mit beruflicher Arbeit zu tun hat, dann sollte die Sitzung am frühen Morgen stattfinden. Es empfiehlt sich in diesem Fall die Kassette am Abend vorher zu hören, bevor man zu Bett geht. Zwischen den Schlüsselzeiten ist es gut, die Kassette The Lords of Shambhala jeweils Mittwochs zu hören, denn es hilft, die Kraft des pleromischen Merkurs zu stimulieren, die ihrerseits mit allen anderen Kräften arbeitet. An den anderen Tagen der Woche kann man die unterstützenden Kassette The Pleromic Journey hören, wenn man es will.

Wenn man es möchte, kann man auch nach dem 24.Oktober 2003 die Kassette The Lords of Shambhala (Mittwochs) anwenden. Sie wird auch weiterhin den pleromischen Merkur stimulieren und unseren Weg erleichtern, um die Kontrolle des höheren Körpers zu erlangen.


(6) Wohin uns der Löwenpfad führt
Es gibt einen riesigen Existenzbereich jenseits der menschlichen Gemeinschaften dieser Erde: ein Realität von Gemeinschaften, die bereits in höher-dimensionalen Welten existieren und uns unermesslich übertreffen. Diese Wesen stehen auf einer Stufe der Evolution, die geheimnisvoller und fortgeschrittener ist, als die Stufe auf der wir stehen und sie sind mit Fähigkeiten versehen, die ungeheuer weit über unsere Möglichkeiten hinausgehen. Die Welten, in denen sie wohnen, basieren auf einer ökologie, die viel stärker von Symbiose als von Beutemachen geprägt ist. Dabei handelt es sich um eine völlig andere und weiter fortgeschrittenen Art der Natur, so wie sie hier auf der Erde nicht existieren könnte. Eine Natur, die aus der unter Todesqualen leidenden Falle des Beutemachens emporgehoben wurde.

Die große Frage für alle Lebensformen in einer symbiotischen ökologie ist nicht der Kampf ums überleben und 'Wer frisst wen?' , sondern 'Wie kann man Liebe und Weisheit in Aktion ausdrücken?'. Es sind dies die Qualitäten von Herz, Hand und Kopf, die alle zusammen in Harmonie agieren. Der Löwenpfad ist die Karte und die lebendige Strasse von hier nach dort. Er liefert die Antwort auf diese vitale Frage. Er handelt von einer Reise in eine transformierte Umwelt und in eine ökologische Gemeinschaft, die über entferntesten Winkel unserer gegenwärtigen Sinne und Vorstellungen hinausreicht.

Alle Wesen der Erde, die eine dauerhafte Verbindung mit den Energien der ersten 45 Löwenpfadsitzungen (Schlüsselzeiten) erzielt haben, besitzen nun eine lebendige Karte in sich selbst - eine Karte, die für uns eine vitale und dauerhafte Verbindung mit jedem Welttyp in unserem Kosmos herstellt und die in den tiefsten Bereichen des superbewussten Geistes zugänglich ist.

(7) Welttypen und das Verhältnis von Raubtum und Symbiose in ihnen
Unter einem Welttyp verstehen wir einen Leben tragenden Planeten, auf dem gewisse charakteristische Eigenschaften. in allen Bewohnern stark ausgeprägt sind. Unser eigener Planet Erde ist von einem Typ, der mit der außergewöhnlich mächtigen Kraft des Pluto in Resonanz steht: die Kraft der Metamorphose oder der Transformation. Der Einsatz dieser Kraft kann entweder in überragende spirituelle Höhen führen oder im Fall des Missbrauchs in die Tiefen der Psychosen und Degeneration abstürzen.

Die Geschichte unseres Planeten zeigt deutlich, dass die meisten politischen Führer auf ihm den zweiten Weg gewählt haben. Die politische Geschichte unserer Erde zeigt sich als eine fast ununterbrochene Kette von unnötigen Grausamkeiten, Massenmorden, die sich als Krieg legitimieren , Sabotagen, Verrat und Täuschungen Ganz ähnlich ist die ökologische Geschichte der Erde verlaufen. In ihr geht es um den hauptsächlich von Menschen betriebenen Missbrauch und die Ausbeutung der natürliche Umgebung zum Schaden aller anderen Spezies - ein Prozess, der sich seit der industriellen Revolution verschlimmert hat durch ein Zwillingsübel: die Überbevölkerung und die unvermeidliche, und unkritische Anwendung von Technologie, die durch sie erzeugt wird.

Die plutonische Natur unserer Welt wird weiter unterstrichen durch die Wahl unserer Wissenschaftler. Sie haben sich entschieden, das letale Element Plutonium (von dem unser Planet durch die Natur lange vorher gereinigt wurde)und sein schreckliches Feuer der Kernspaltung wieder zu beleben.

Kosmische Welten
Chucki Zeichnung (Ostsibirien) - 19.Jahrhundert

Unser Planet Erde ist daher ein plutonischer Welttyp (Typ 10). Alle Leben tragenden Planeten des plutonischen Typs, ebenso wie diejenigen Welten, die zu den neun vorausgehenden Typen (Venus - Neptun) gehören, liegen im äußersten Sektor oder der siebten Stufe auf dem Grossen Baum des Lebens. Obwohl alle Lebewesen ihre Lebenskraft aus den unsichtbaren und unmanifestierten Wurzeln im Herz des Baums ziehen - diese Wurzeln, sind das was man die ultimative Energiequelle oder die Quelle allen Lebens bezeichnen kann - gibt es sieben verschiedene Stufen der Entfernung von dieser Quelle. Was praktisch bedeutet, dass die Wesen der ersten Stufe des Baums Zugang zur vollen Kraft haben , um grenzenlos Liebe, Freude und Leben zu manifestieren. Während Wesen wie wir, die auf der siebten Stufe des Baums existieren, nicht in der Lage sind, die volle Kraft der Quelle auf sich zu ziehen.

Daher sind die Wesen hier Leiden, Krankheit , Alterung und Tod unterworfen. Dies wird durch unsere planetarische ökologie reflektiert: der Grad an 'Beute machen' (der Terror des 'Wer frisst Wen' , um die Kette des ökologischen Gleichgewichts zu erhalten) ist am Stärksten ausgeprägt. Der Grad von Symbiose (gegenseitige unterstützende Rückkoppelungen, wie bei den Bäumen: sie atmen Sauerstoff aus, den wir brauchen, und umgekehrt, wir geben Kohlendioxid, das sie zum Atmen brauchen) ist auf der minimalen Stufe, die notwendig ist , um die Biosphäre zu erhalten. Wir leben daher in unserer Umwelt unter den Bedingungen eines kontinuierlichen Kriegs zwischen Schönheit und Horror. Dieser äußere Krieg wird durch einen konstanten Kampf in uns allen reflektiert. Ein Kampf zwischen harmonischen Zuständen wie Liebe und Freude und den inneren turbulenten Zuständen von Lieblosigkeit , die sich durch Paranoia und Psychosen manifestieren.

Doch Welten wie unsere Erde haben eine lange Geschichte als Schulen , in denen die größere Mehrheit der Bewohner durch karmischen Beschränkungen davor bewahrt werden, in noch schlimmere Bewußtseinszustände der Lieblosigkeit abzufallen. Die Menschen dieser Welten sind nicht zwangsläufig an die siebte Stufe gebunden. Einige sind schon in einen mehr mit Liebe angefüllten, freudvollen und stärker lebensbejahenden Sektor unseres Universums gegangen. Die nächst höhere oder sechste Stufe auf dem Baum des Lebens enthält eine große Vielzahl von Welttypen. Diese reichen vom unteren Ende des Spektrums, Welttyp 11 (Pan-Typ) - mit viel stärkeren Graden von Symbiose als unsere Erde und mit Bewohnern, die konstruktiv, friedlich und vertrauenswürdig sind - bis zu Welten vom Typ 32; ein fast vollständig symbiotischer Welttyp, mit nur geringen Spuren von Raubtum. Das Verhältnis von Raubtum und Symbiose nimmt auf der sechsten Stufe progressiv ab. Je höher der Welttyp, desto größer ist die Menge biologischer Freunde, umso geringer die Feinde. Daher nehmen lebensbedrohende Krankheiten und ihre Pathogene stetig ab und befähigen die Bewohner in solchen Welten zu viel längeren und glücklicheren Leben, als hier auf der Erde, mit stark verlängerten Perioden der Jugend und Vitalität.

Es gibt noch fünf höhere Stufen auf dem Baum des Lebens. Auf der fünften Stufe und darüber sind planetarische Umwelten vollständig symbiotisch: dies bedeutet, dass Altwerden und Krankheiten komplett verschwunden sind. Die Lebewesen auf diesen höheren Stufen des Baums besitzen progressiv größere Freiheitsgrade der Evolution und Kraft. Und diese Wesen, die auf der ersten Stufe des Baums leben, sind verglichen mit uns göttergleich. Sie haben konstanten Zugang zu seinen Wurzeln - der Quelle allen Lebens - und in ihnen sind Kraft, Liebe und Weisheit am stärksten ausgeprägt. Ihr Reich ist ein Reich des ewigen Lebens, jenseits der Notwendigkeit, sich in molekularen Formen zu manifestieren. Ihre 'Körper' sind wie wunderbare Wellen aus Licht, sie sind nicht beschränkt auf eine feste Form, sondern sie können jede schöne Gestalt oder Qualität annehmen, wie sie es wünschen. Ihre Ewigkeit ist nicht eine statische Unveränderlichkeit, sondern sie umfasst Zustände des Glücklichseins, der konstanten Evolution und der ständig zunehmende Erfüllung.

Der Pfad von unserer plutonischen Welt zu diesem höchsten Zustand des Seins umfasst einen graduellen Aufstieg über einige Lebenszeiten hinweg, durch progressiv höhere Welttypen. Um diese Reise zu beginnen, muss man zuerst lernen, wie man Bardos überspringen kann. Das bedeutet, dass man lernen muss, das Bardo der Erde zurückzulassen und in das Bardo einer höheren Welt (d.h. eine Welt mit mehr Symbiose und Weisheit) zu reisen. Ein Bardo ist das Zwischenreich zwischen den Inkarnationen (jeder Planet, der Leben trägt, besitzt ein Bardo), in dem die Seelen nach ihrer Auflösung oder dem Tod des molekularen Körpers wohnen, bevor sie durch Wiedergeburt in einen anderen Körper eintreten. Für diejenigen, die ihren metamorphischen Prozess auf dem Löwenpfad noch nicht begonnen haben, sind die Erfahrungen des Bardo traumähnlich, mit Träumen, die entweder schön oder alptraumhaft sein können, je nach Grad der Qualitäten, die sie während ihrer letzten Lebensspanne entwickelt haben.

Aber wenn die Menschen auf dem Löwenpfad gehen, sind sie fähig mehr zu tun, als nur 'wahr zu träumen'. Sie können lernen, sich von einem Bardo in ein anderes Bardo zu bewegen. Von dem Bardo einer höheren Welt können sie eine Inkarnation auf diesem Typ starten. Dies ereignet sich im finalen Stadium der Lernerfahrung des Löwenpfads hier auf der Erde. Die Zyklen der Initiation unterstützt bei den Initiierten das Wachstum der ersten sechs pleromischen Kräfte bis zu dem Punkt, an dem sich die siebte Macht (pleromischer Merkur) spontan erhebt, d.h. wenn die Initiierten genügend Kraft entwickelt haben. Diese Kraft ist zuerst einfach die bewusste Wahrnehmung der Verbindung zwischen dem eigenen physischen Körper hier auf der Erde und dem eigenen pleromischen Energiekörper, der dann im Bardo voll ausgeformt ist.

Man kann dann diese kraftvollen schamanischen Reisen unternehmen und sich mit Lehrern aus anderen Welten verbinden. Diese Lehrer können uns helfen zu lernen, wie man den pleromischen Körper kontrolliert und sein volles Potential nutzt. Sind aber diese Techniken erworben, dann lernt man, wie man sich auf die nächste inkarnative Existenz vorbereitet und wie man Bardos überspringt. Und die Weisheit, die man in diesem Leben erworben hat, geht nicht verloren, denn durch Wiedergeburt auf einer anderen Welt kann die Verbindung des neuen molekularen Körpers mit dem pleromischen Energie-Körper nicht zerstört oder geschwächt werden.


(8) Der universale Löwenpfad und wie unser Kosmos emporsteigt
Der planetare Löwenpfad unserer Erde (der mit allen anderen Leben tragenden Welten vom plutonischen Typ simultan verläuft) ist tatsächlich ein spezieller Abschnitt oder eine Phase in einem viel größeren Zyklus: der Kosmische Löwenpfad - ein Rettungsplan aus der Not. Er wurde entworfen, um alle Wesen aus den Leiden und der sterblichen Vergänglichkeit der räuberischen Welten herauszuholen und um ihnen das zurückzugeben, was ihr wahres Erbe ist, Glückseligkeit und gottähnliche Fähigkeiten.

Man könnte fragen, warum solch ein beschleunigter Plan notwendig ist? Der Baum des Lebens existiert in seiner gegenwärtigen Form schon seit Äonen. Er erlaubt vielen Wesen, die Leiter der Evolution Schritt für Schritt in stärker symbiotische Regionen unseres Kosmos empor zu steigen. Doch es wurde schon lange vorausgesehen, dass auf allen Plutowelten durch habgierige und psychotische menschliche Führer zuletzt machtvolle planetare Kräfte in Bewegung gesetzt werden, die schließlich die Zerstörung der ökologischen Grundlagen des Lebens durch Technologie und Vergiftung bewirken. Es wurde auch vorhergesehen, dass dies schreckliche Gewalt und Leiden mit sich bringen wird, sowohl für Menschen und als auch für alle andere Lebensformen, und zwar in eine Größenordnung, die weit über das hinausgeht, was vorher gewesen ist.

Daher bedeutet die Rettung der plutonischen Welten nicht einfach die Aktivierung des planetaren Löwenpfads, um alle erfolgreichen Kandidaten darüber zu unterrichten, wie sie ihren Heimatplaneten verlassen und in die höheren Bardos reisen können. Es bedeutet auch die Einrichtung von besonders kraftvollen Zentren der Therapie, um die Wesen behandeln zu können, die in krimineller Weise zu destruktiv oder zu traumatisiert sind, um sich sofort in höheren Welttypen inkarnieren zu können. Diejenigen, die an weiteren Einzelheiten über die Entfaltung des kosmischen Löwenpfads interessiert sind, sollten das Buch The Shamanic Lionpath lesen (erhältlich bei House of Horus).

Die nächsten Jahren werden eine bedeutsame Zeit für das Lernen sein und Menschen mit gutem Herz werden vermehrt Gelegenheiten finden, ihre Weisheit zu verstärken. Und sie werden lernen, wie man sich und andere beschützen kann. Je gefährlicher die Zeiten werden und je mehr Verzweiflung um sich greift, desto mehr werden die Schutzkräfte erreichbar sein, die über den Menschen wachen. Und es ist das Herz, das uns letztlich führen muss, wie es Musaios in den folgenden Zeilen beschrieben hat:

Set not the heart on anything,
Let not the subject rule the king.
Set not the heart on anything,
But let the heart grow, laugh and sing.
Love, not learning, finds the way,
Opens the eyes to the doors of the day,
Uncovers the wonders of undreamed sights
And leads the way to the wisdom heights.